Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

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Datum:
Di. 27. Dez. 2022
Von:
W. Hütten

Wieder ist ein Jahr vergangen. Wie oft sagt oder hört man in den letzten Tagen: "Wie schnell die Zeit vergeht!" - "Wo ist das Jahr nur geblieben?" - "Ich hatte mir soviel vorgenommen...!"

Die Zeit flieht und das, was hinter uns liegt, kommt niemals mehr zurück. Das ist ziemlich endgültig so - und das passt uns gar nicht.

Aber es hilft alles nichts: Wieder ist ein Jahr vorbei, wieder sind wir älter geworden und wieder müssen wir von den guten Vorsätzen Abschied nehmen, die im vergangenen Jahr nicht verwirklicht wurden.

„Einen guten Rutsch“ wünschen sich die Leute zum Jahreswechsel, d.h. einen guten Anfang, denn das meint das hebräische Wort „rosch“, das wir zu „Rutsch“ verballhornt haben. Jedes neue Jahr ist in der Tat ein Anfang. „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, so sagt es Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“.

Silvester und Neujahr sind Tage des Nachdenkens und des Neubeginns. Wir stellen uns die bange Frage: Was wird das Neue Jahr uns bringen? Niemand weiß es. Es kann Vieles passieren: Gutes und Schlechtes. Die Zukunft ist absolut verborgen.

Vielleicht beschleicht einige von uns ein bisschen die Angst vor der unbekannten Zukunft. Andere sind dagegen sehr zuversichtlich und optimistisch. Bei aller Ungewissheit wissen wir jedoch eins mit Sicherheit: Gott wird mit uns sein, er wird uns das ganze Jahr begleiten. Er hat es uns zugesagt.

Walter Hütten, Pfr.