So langsam bereitet sich die Natur auf die Ruhephase vor. Unser Blick, gerade in unserer Heimat, geht Richtung Wald und in die Vielfalt der Natur vor unserer Haustüre.
Wir sind dankbar nach all`den Ereignissen im Sommer dieses Jahres. Der Brand im Hürtgenwald, wie auch etwas weiter im Hohen Venn, hat uns in existenzielle Not gebracht. Wir mussten mit Ohnmacht dieses Feuer aushalten. Dank all` der Rettungskräfte und ehrenamtlichen HelfernInnen, konnte diesem Brand Einhalt geboten werden.
Eine Flut der Dankbarkeit kam von allen Seiten. Diese war und ist wichtig, um der Wertschätzung für diese ehrenamtlichen Tätigkeiten immer wieder ein Statement zu geben.
Nach meinen Erfahrungen hat dies den Zusammenhalt vor Ort gestärkt. Menschen haben sich gegenseitig geholfen, sich gekümmert. Vor Ort wurde sich organisiert, damit die Einsatzkräfte mit guter Versorgung verpflegt werden konnten. Es ging Hand in Hand!
Auch hier wurde mir die Vielfalt der Hilfe und der Möglichkeiten vor Ort noch einmal sehr bewusst. Ich wünsche mir von Herzen, dass diese Gemeinschaft weiter wächst, Menschen weiterhin aufeinander achtgeben und die Gemeinschaften vor Ort und darüber hinaus näher zusammenwachsen.
Dazu gehört auch die Ruhephase, vielleicht auch im Winter. Daraus erwächst, wie bei den Jahreszeiten, im Frühjahr wieder neues Leben. So zeigt uns die Schöpfung auf ihre Weise, wie wir mit dem Rhythmus der Natur und mit Gottvertrauen in die Zukunft schauen können.
Wir können diese gestalten, so dass wir weiterhin diesen Lebensraum genießen und beständig darin leben dürfen.
Heimat
ruhender ort
vertrauter mensch
beseelter augenblick
vielfältig möglich
vielfältig geschenkt
vielfältig ersehnt
heimat
ort
mensch
augenblick
in dem GOTT
SEIN zelt aufspannt
Mitten in meinem leben