Sakrament der Versöhnung

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Ent – Schuld - igung

Im Leben läuft nicht immer alles glatt.

Es gibt viele gute Ideen, Absichten, Vorsätze und Maßstäbe zur Orientierung im Leben 

Als katholischer Christ sind der Glaube an Gott, die Bibel mit ihren Erzählungen, die Glaubenssätze der Kirche wichtige Wegweiser durch das Leben.

Trotzdem gerät das eigene Leben manchmal in Schieflage. Dann geht die Orientierung verloren, oder andere Einflüsse gewinnen an Raum. Irgendwann kann es dazu führen, dass man sich schuldig fühlt, dass man merkt: hier stimmt was nicht mehr.

Hier bietet der Glaube die Möglichkeit zur Versöhnung an. Sich Aussprechen, beten, das Schuldbekenntnis im Gottesdienst, das persönliche Gebet, all dies sind Möglichkeiten um Verzeihung zu bitten, einen Neu-Anfang zu wagen.

In der dichtesten Form spendet die Kirche das Sakrament der Versöhnung, die Beichte. Im persönlichen Gespräch durch Anerkennung und Bekenntnis der eigenen Schuld, die Reue über das Geschehene und die Bitte um Verzeihung schenkt Gott durch die Lossprechung in der Beichte die Vergebung der Schuld und ermöglicht einen Neuanfang. Diese Erfahrung der Auseinandersetzung mit der Situation, die Zusage von Gottes Barmherzigkeit stärkt die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Gleichzeitig ermutigt dieses Geschehen im Alltag Formen der Versöhnung zu leben, selber zu verzeihen und Entschuldigung anzunehmen.

 

Wer das Sakrament der Versöhnung (die Beichte) empfangen möchten, kann Kontakt zu den Priestern in der GdG aufnehmen. Die Kontaktdaten finden Sie auf dder Seite des Pastoralteams.